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Das Pseudomonas-Projekt -Forschung für Mukoviszidose-Patienten in Aachen-
Die Lebenserwartung von Mukoviszidose-Patienten hat weltweit in den letzten Jahren zugenommen. In Aachen werden zur Zeit fast 100 Patienten betreut, die an dieser unheilbaren Krankheit leiden. Die angeborene Krankheit Mukoviszidose führt zum Funktionsausfall vieler wichtiger Organe des Körpers. Ganz im Vordergrund stehen dabei die chronische Infektion der Lunge mit Keimen, vor allem Bakterien mit dem Namen Pseudomonas aeruginosa, und der Ausfall der Bauchspeicheldrüse. Die Patienten müssen täglich intensive medizinische Behandlungen durchführen und erhalten regelmäßig stationäre oder ambulante intravenöse Antibiotikatherapien. Die Reduktion von Pseudomonas aeruginosa-Bakterien ist das Ziel dieser Therapien. Um die Patienten besser behandeln zu können, werden dringend genauere Untersuchungen über das Verhalten der Pseudomonas-Bakterien benötigt.
Vor 20 Jahren lag die Lebenserwartung der Mukoviszidose-Patienten noch bei unter 18 Jahren. Heute hat sich das durch die Behandlungsmöglichkeiten deutlich verbessert. Die Aachener Mukoviszidose-Ambulanz mit den drei Standorten Kinderarztpraxis Laurensberg, Universitätskinderklinik Aachen und Innere Abteilung des Luisenhospitals hat daher die Aktion Pseudomonas-Projekt ins Leben gerufen. Anfang des Jahres 2002 konnte mit den Spenden, die der Verein für das Pseudomonas-Projekt gesammelt hat, ein Arbeitsplatz zur Mukoviszidoseforschung am Institut für Medizinische Mikrobiologie der RWTH Aachen eingerichtet werden. Damit den Mukoviszidose-Patienten in Zukunft noch wirksamer geholfen werden kann, wird die Hilfe von vielen Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen aus der Aachener Region benötigt.
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